geschichte

Ab 1765 wurde die Hanauer Landstraße als wichtiger Verkehrsweg entlang des Mains von der Hanauer Kinzigbrücke über Dörnigheim bis vor die Tore Frankfurts ausgebaut und bis 1780 mit Schotter befestigt. In der Folge ließen sich die ersten Wirts- und Gasthäuser entlang der Straße nieder.

Der Bahnhof mit dem ursprünglichen Empfangsgebäude wurde beim Bau der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn 1847 angelegt. Bis zum Ende des Deutschen Krieges von 1866, der mit der Annexion von Kurhessen und der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen endete, war der Bahnhof kurhessischer Grenzbahnhof an der Staatsgrenze zwischen den beiden Staaten mit Zollabfertigung. Zwischen 1913 und 1918 entstand das jetzige Empfangsgebäude mit der Güterhalle.


ESSbahnstation Mainkur
ESSbahnstation Mainkur

Bis in die 70er-Jahre wurden die Fahrscheine noch am Drehschalter in der Bahnhofshalle verkauft, aber mit Einzug der Fahrkartenautomaten schlossen sich die alten Holztüren des Bahnhofs. Der Mainkurbahnhof wurde sich mehr und mehr selbst überlassen und außer dem kleinen Gaststättenbereich vergammelte er zunehmend.

2013 entdeckte der heutige Inhaber, die Callidus Vulpes GmbH aus Fechenheim, den Bahnhof und renovierte das heruntergekommene Gebäude mehr als 10 Monate lang.

Mit viel Liebe zum Detail steht der Mainkurbahnhof seitdem für Veranstaltungen, Firmen,- und Familienfeiern und für Ausstellungen zur Verfügung.